Der Buhrfeindsche Gasthof war allen Elbschiffern ein Begriff – weil dort zugleich die Fähranlegestelle nach Glückstadt und bis 1910 auch die Ankerstelle bzw. Reede der großen Ozeandampfer war. Das Haus musste 1864 um 250 Meter zurückverlegt werden, da es vom Abbruch bedroht war. Um 1800 hatte die Familie Buhrfeind hier eine Gaststätte eingerichtet, die sich um 1900 zu einem Ausflugslokal entwickelte. Hier im Hause war die erste Post und auch das erste Telefon. Hier trafen sich Seeleute und Kaufleute der Schiffe, die hier vor Anker lagen. Die Elbe war damals für die großen Schiffe nur bis Krautsand befahrbar. Alle „Geschäfte“ mussten also im Buhrfeindschen Gasthof abgewickelt werden. Das war der eigentliche Beginn des Fremdenverkehrs auf Krautsand, der sich später von Kehdingen bis Hamburg erstreckte.